Verfügbarkeitssuche für Programmangebote: Gruppen sehen nur, was wirklich frei ist 26.08.2026
Für Veranstalter, Gruppenhäuser, Büro
Eine Klassenlehrerin sucht ein Haus für 24 Schülerinnen und Schüler plus zwei Begleitpersonen, irgendwann zwischen Ostern und den Sommerferien. Auf eurer Webseite steht der Katalog: schöne Programmangebote, Preise, Beschreibungen. Was dort nicht steht: ob in ihrem Zeitraum überhaupt noch etwas frei ist. Also schreibt sie eine Anfrage - und ihr antwortet, dass genau dieses Angebot in diesem Fenster leider ausgebucht ist. Beim nächsten Angebot dasselbe Spiel.
Die neue Verfügbarkeitssuche für Programmangebote dreht diese Reihenfolge um: Die Gruppe gibt zuerst ihre Rahmendaten an, und die Webseite zeigt daraufhin nur noch Angebote, in denen sie tatsächlich unterkommt.
Rahmendaten rein, passende Angebote raus
Das Suchformular fragt zwei Dinge ab: die Gruppengröße - Teilnehmende und Betreuungspersonen jeweils nach Geschlecht - und den möglichen Reisezeitraum, also das Fenster, in dem die Fahrt liegen darf. Mehr nicht. Ein Klick auf Suchen, und darunter erscheinen die Programmangebote, in denen die Gruppe irgendwo in diesem Fenster Platz findet, jeweils mit Grundpreis, Reisedauer, Altersgruppe, der frühestmöglichen Anreise und den Unterkünften, in denen es passt. Gibt es mehrere mögliche Anreisetermine, steht auch das dabei.
Entscheidend ist, was nicht erscheint: Angebote, deren Unterkünfte im gewählten Zeitraum durchgehend ausgebucht sind, tauchen gar nicht erst auf. Die Gruppe fragt also nichts an, was ihr ohnehin absagen müsstet - und ihr spart euch die Absage.
Verfügbarkeit ja, Bettenzahlen nein
Die Suche rechnet mit denselben Daten wie eure Belegungsansicht im Backoffice: bestehende Buchungen, Reservierungen, Zimmerbelegungen, Zeitraumsperren und deaktivierte Wochentage fließen alle ein. Nach außen kommuniziert wird davon aber nichts - die Gruppe sieht ausschließlich, dass ein Angebot für sie möglich ist, nie wie viele Betten noch frei sind. Wer die genauen Zahlen für das Verkaufsgespräch braucht, nutzt weiterhin die Kalender-Ansicht im Backoffice.
Auch die Reisedauer wird berücksichtigt: Ein Angebot über fünf Tage erscheint nur, wenn alle vier Nächte am Stück frei sind und der komplette Aufenthalt in das angegebene Fenster passt.
Stark ausgelastet? Dann direkt zu euch
Wenn ihr in den Einstellungen erlaubt habt, dass ausgebuchte Zeiträume noch auf Anfrage buchbar sind, verschwindet ein solches Angebot nicht - es wird als stark ausgelastet gekennzeichnet. Statt des Buchen-Buttons stehen dann eure Telefonnummer und E-Mail-Adresse direkt in der Karte, mit dem Namen des Angebots bereits im Betreff. Die Gruppe landet also im Gespräch statt in einem Formular, das ohnehin nicht durchgeht.
Vom Ergebnis direkt ins vorbelegte Buchungsformular
Klickt die Gruppe auf ein freies Angebot, öffnet sich das gewohnte Buchungsformular - allerdings mit bereits eingetragener Gruppengröße, und der Verfügbarkeitskalender startet in dem Zeitraum, den die Gruppe gesucht hat. Niemand muss dieselben Angaben zweimal machen.
Einbinden wie gewohnt
Den fertigen IFrame-Code findet ihr im Backoffice unter Programmangebote → Einbindung als neuen Punkt Programmangebote nach Verfügbarkeit - kopieren, auf der eigenen Webseite einsetzen, fertig. Wie bei den anderen Einbindungen könnt ihr die Auswahl über Labels auf bestimmte Themen eingrenzen, etwa nur Klassenfahrten oder nur eine Region.
Die Verfügbarkeitssuche steht allen zur Verfügung, die mit Programmangeboten arbeiten.
Autor: Mathias Methner